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Wie aus der Festzelt freudvoll eine 'Mehr-davon-Zeit' werden kann.

Hast auch du am vergangenen Mittwoch die Fastenzeit mit einem Vorsatz begonnen, auf etwas zu verzichten. 

Heute erzähle ich dir, warum ich mich in diesem Jahr dagegen und bewusst für eine ‚Mehr-davon-Zeit‘ entschieden habe.

  

Traditionell dient die Fastenzeit einer Zeit des Verzichtes.

 

Die Motivation kann dabei eine durchaus unterschiedliche sein. Manche tun es aus rein religiösen Gründen, andere aus gesundheitlichen. 

 Immer populärer wird jedoch in den letzten Jahren auch eine Zeit des Verzichtes aus vornehmlich mentalen und emotionalen Gründen. Mehr Ruhe, Gelassenheit und Leichtigkeit als Ziel.

 

Und klar ist natürlich, dass sich alle Beweggründe auch wunderbar miteinander vereinen und kombinieren lassen. Denn alle haben sicher eines gemeinsam: 

 

Fastende Menschen wollen sich endlich mal wieder auf das Wesentliche,

das Wichtige und Wertvolle konzentrieren…⭐️

 

In diesem Jahr bin ich bewusst und proaktiv aus eben jenem Muster des Fastens ausgestiegen. 

Mit gab es einfach zu viel Verzicht in den vergangenen Monaten. 

 

Und ich habe gemerkt, was der Verzicht leider eben auch mit mir machen kann, wenn ich an manchen Stellen keine wirkliche Alternative habe: 

Schmerzen – Schmerzen ganz unterschiedlicher Art.

 

Schmerzen vor allem deshalb, weil etwas Unerwartetes von außen, ohne dass ich die Kontrolle hatte, meine Gewohnheiten änderte. Einen Riegel vor das schob, was ich Tag für Tag tat. 

Nicht unbedingt, weil es mir wirklich immer guttat. Sondern einfach, weil ich so daran gewöhnt war…

 

Was ich dann aber, in der Zeit des Verzichtes rund um Covid 19, jedoch auch gemerkt habe, ist, dass es umso wertvoller und stärkender ist, wenn ich mich bei aller Herausforderung bewusst auf das ausrichte, was mir Kraft gibt, was mich stärkt, mich lächeln lässt und helle Momente oder Lichtblicke in mein Leben zaubert. 

 

Während des Lockdowns also auf das sah,

was noch da und möglich war, nicht was alles fehlte…

 

So schuf ich mit der Zeit neue Gewohnheiten, von denen einige zur wahren Kraftquelle für mich wurden:

 

💛 Ich vertiefte meine Morgen-Meditation,

💛 ging achtsamer durch die Natur,

💛 freute mich bewusster über Gespräche und Kontakte,

💛 öffnete mich für alternative Kommunikationswege, 

💛 wurde kreativ und 

💛 zelebrierte mehr Dankbarkeit für die kleinen Dinge im Alltag.

 

Wie vielen anderen auch, haben mir die vergangenen Monate - trotz aller Einschränkungen – deshalb sehr eindrucksvoll gezeigt, dass es einiges gibt, dass sogar anders bleiben darf: 

 

💛 Weniger Termine

💛 Die Naturverbundenheit und Achtsamkeit im Alltag

💛 Wertschätzung der Ressourcen

💛 Kreative und spontane Treffen mit Lieblingsmenschen

💛 Digitaler Austausch und unkomplizierte Vernetzungen 

💛 Qualitätszeiten und Genussmomente

 

Wenn wir etwas ändern wollen,

dann braucht es neue Gewohnheiten. 

 

Und es stimmt, dass die Fastenzeit (nach Neujahr) eine der besten Zeiten ist, neue Gewohnheiten im Leben zu integrieren. 

 

Ich weiß nicht, wie es in den kommenden Monaten weitergeht. Keiner von uns weiß das.  

Aber ich weiß, wovon ich wirklich mehr will – auch über den Verzicht, den Lockdown und die Fastenzeit hinaus:

 

Ich will mehr Liebe und Lebendigkeit vom Leben.

Vom bewussten Leben. 

 

Und das bedeutet für mich nicht den Verzicht, sondern vielmehr die aktive Ausrichtung auf jene Verhaltensweisen, jene Menschen und jene Dinge, die eben dieser Liebe und meiner ganz eigenen Lebendigkeit mehr Luft und wirklichen Raum zum Ausdruck geben.

 

Ich bin sicher, auch du kennst dieses Bedürfnis. Vielleicht ist es auch nur ähnlich.

Was auch immer es für dich ist: 

Alles ist richtig, solange es dir hilft und dich unterstützt, dein Licht leuchten zu lassen⭐️!

 

Am kommenden Montag erzähle ich dir von dem kleinen Geheimnis, das hinter jeder neuen Gewohnheit steckt und wie jede*r es schaffen kann, die drei wichtigsten Punkte bewusst zu berücksichtigen, um Veränderung im Alltag nachhaltig umzusetzen. 

Das wir das alle können, wissen wir jetzt. Corona war unser Meister!

 

Wenn du Lust hast, kannst du dir meine Impulse dieses Blogs auch im Mindful-Monday-Podcast ‚Lass‘ uns leuchten…⭐️‘ anhören. Du findest ihn auf allen bekannten Podcast-Plattformen und Spotify.

Immer montags gibt es dort wie hier einen Impuls, eine Idee oder schlicht einen Gedanken für mehr Leichtigkeit und Leuchtkraft in deinem bunten Alltag. 

 

Hab‘ eine gute und erfüllte Woche und teile gerne, wo auch immer, auch die ganz kleinen, hellen Momente deines Alltags mit der Welt.

Je mehr Menschen das tun, desto lichtvoller wird es für uns alle.

 

Ich sende dir herzliche Grüße. Alles Liebe, Yvonne

 

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